Datenträgerverwaltungs-dienstprogramm – HP StorageWorks 400 All-in-One Storage-System Benutzerhandbuch

Seite 125

Advertising
background image

•

Es wird nicht empfohlen, mehr als 14 Datenträger zu einem RAID 5-Volume zusammenzufassen.

•

Legen Sie Ersatz für RAID-Gruppen fest, um besser gegen Ausfälle geschützt zu sein.

•

RAID-Gruppen können sich nicht über Controller erstrecken.

•

Ein einzelnes Array kann mehrere logische Laufwerke mit variierenden RAID-Einstellungen

enthalten.

•

Das Erweitern von Arrays und logischen Laufwerken wird nicht unterstützt.

Das HP Array Configuration Utility Benutzerhandbuch steht unter

http://www.hp.com/support/manuals

zum Download bereit.

Datenträgerverwaltungs-Dienstprogramm

Das Datenträgerverwaltungs-Dienstprogramm ist ein Systemdienstprogramm zum Verwalten von

Festplatten und Volumes oder darin enthaltenen Partitionen. Das Datenträgerverwaltungs-Dienstprogramm

wird zum Initialisieren von Festplatten, zum Erstellen von Volumes, zum Formatieren von Volumes mit FAT-,

FAT32- oder NTFS-Dateisystemen und zum Erstellen von fehlertoleranten Festplattensystemen verwendet.

Die meisten Festplattenaufgaben können im Datenträgerverwaltungs-Dienstprogramm ausgeführt

werden, ohne dass das System neu gestartet werden muss oder Benutzer gestört werden. Die meisten

Konfigurationsänderungen werden sofort wirksam. Das Datenträgerverwaltungs-Dienstprogramm bietet

eine vollständige Online-Hilfe, die Sie bei der Verwendung des Produkts unterstützt.

HINWEIS:
•

Wenn Sie auf das Datenträgerverwaltungs-Dienstprogramm über eine Remotedesktop-Verbindung

zugreifen, kann diese Verbindung nur zum Verwalten von Datenträgern und Volumes auf dem Server

verwendet werden. Wenn Sie die Remotedesktop-Verbindung während einer offenen Sitzung für

andere Vorgänge verwenden, wird die Sitzung geschlossen.

•

Wenn Sie die Datenträgerverwaltung über eine Remotedesktop-Verbindung schließen, dauert es

möglicherweise einige Momente, bis die Remotesitzung abgemeldet wird.

Richtlinien zum Verwalten von Datenträgern und Volumes

Beachten Sie beim Verwalten von Datenträgern und Volumes folgende Hinweise:

•

Führen Sie keine Veränderungen des Betriebssystemdatenträgers Lokaler Datenträger C: oder des

primären Betriebssystems C: durch.

•

Führen Sie keine Veränderungen des nicht zu löschenden Datenträgers durch.

•

HP empfiehlt, Array-Controller mit dynamischen Volumes nicht einzubeziehen. Die Verwendung

von Software-RAID-basierten dynamischen Volumes wird nicht empfohlen. Verwenden Sie

stattdessen den Array-Controller. Er ist wesentlich effizienter.

•

Verwenden Sie aussagekräftige Volume-Beschreibungen mit dem vorgesehenen

Laufwerksbuchstaben innerhalb der Beschreibung, falls möglich. (Beispielsweise kann Volume

E: „Datenträger E:“ genannt werden.) Volume-Beschreibungen dienen oft als einziges Mittel

zur Identifikation.

•

Notieren Sie sich alle Volume-Beschreibungen und Laufwerksbuchstaben für den Fall, dass das

System wiederhergestellt werden muss.

•

Beim Verwalten von Basisfestplatten kann solange nur die letzte Partition des Datenträgers

erweitert werden, bis der Datenträger in einen dynamischen Datenträger konvertiert wird.

•

Basisfestplatten können in dynamische Datenträger konvertiert werden. Wenn sie wieder zurück

zu Basisfestplatten konvertiert werden, gehe jedoch sämtliche Daten verloren.

•

Basisfestplatten können bis zu vier primäre Partitionen enthalten. Alternativ können Sie drei

primäre Partitionen und eine erweiterte Partition enthalten.

•

Formatieren Sie Laufwerke mit einer zugewiesenen Größe von 16 K. Damit werden

Schattenkopien, Leistung und Defragmentierung am besten unterstützt.

HP StorageWorks All-in-One Storage System

125

Advertising
Dieses Handbuch ist für die folgenden Produkte bezogen werden: