Webserver, Xml-server, Digitale eingänge – CIRCUTOR EDS-3G Series Benutzerhandbuch

Seite 3: Digitale ausgänge, Bus-erweiterung rs-485, Zusatzfunktionen ps/pss, Variablentypen, Liste der eds-3g-variablen

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EDS-3G

M98240601-06-13B

Gerätes angezeigt wird (siehe dazu 2.2.1.- MAC-Adresse) und
deren Format Typ

00:26:45:XX:XX:XX ist.

In das Feld Adresse die IP-Adresse eingeben, die konfiguriert
werden soll; denselben Ablauf für die Netzmaske (Netmask)
durchführen. Nach Eingeben der Konfiguration für das Gerät,
Konfigurieren” auswählen, um die Konfiguration auf das
Gerät zu übertragen.

2.3.2.- IP-Zuweisung über DHCP

Für die Zuweisung des DHCP-Namens die Option mit dem
Pfeil oben rechts aktivieren und On (Ein) auswählen. Nach
Aktivieren der Konfigurationsfelder die MAC-Adresse
eingeben.

Im Feld Adresse eine vorübergehend freie IP-Adresse
eingeben, die innerhalb des Arbeitsbereichs des Computers
liegt. Unter Host Name den DHCP-Namen eingeben, der dem
Gerät zugewiesen wird. Als Option kann auch das Feld
ClientID parametriert werden. Das VendorID des Gerätes ist
voreingestellt auf CIRCUTOR.

2.3.3.- Konfigurations-Webseite

Nach der Verbindung mit dem Local Area Network (LAN) und
Konfiguration der IP-Adresse oder des DHCP-Namens steht
für das Gerät eine interne Webseite zur Verfügung, auf der
der Anwender alle Parameter hinsichtlich der
Netzwerkkonfiguration (2.2.17.-

Interne Konfigurations-

Webseite) und auch die Daten für Datum und Uhrzeit ändern
kann.

2.3.4.- Zugang mit Passwort

Wenn ein Benutzer und ein Zugangspasswort konfiguriert
sind, fragt das Gerät diese Zugangsdaten über das folgende
Popup-Fenster ab, wenn Sie über das Internet zugreifen
möchten:

3.-

Betrieb

EDS-3G ist eine Energieeffizienz-Steuereinheit mit Anzeige-
Webserver, über den der Anwender in Echtzeit den Zustand
der Ein- und Ausgänge des Gerätes anzeigen lassen und
auch Aktionen ausführen kann.

Außer der Übertragung der im Gerät gespeicherten Daten
über das Web verfügt das Gerät über einen XML-Server,
womit der Anwender Anforderungen Typ GET (Erhalten) und
PUT (Setzen) ausführen kann.

3.1.- Webserver

Nach Konfiguration der Ethernet-Verbindung und Anbindung
an das Ethernet-Netzwerk können dem Benutzer die
Variablen über einen Internet-Browser wie z. B. Internet
Explorer angezeigt werden (mit installiertem Java Plugin im
Computer

http://www.java.com/es/download/

). Eine weitere

Zugangsschnittstelle ist der PowerStudio Scada Client.

Zum Anzeigen der Webanzeige-Schnittstelle muss sie vom
Benutzer unter der folgenden http-Adresse aufgerufen
werden:

-

http://xxx.xxx.xxx.xxx

-

http://nombre_dhcp

wobei xxx.xxx.xxx.xxx die vom Anwender zugewiesene IP-
Adresse ist.

Wobei

nombre_dhcp

der zugewiesene und vom

Namensserver des Local Area Network (LAN) oder DNS-
Server (wenn ein DynDNS-System für die Internetverbindung
verwendet wird) authentifizierte Name ist.

3.2.- XML-Server

Der XML-Server ist ein ausgezeichnetes Tool zur Integration
von externen Anwendungen. Für den EDS-3G ist ein Server
verfügbar, dessen Zugangsanforderungen in diesem
Handbuch beschrieben sind (siehe 4.- XML-Anforderungen).

3.3.- Digitale Eingänge

Das Gerät verfügt über insgesamt 8 digitale Eingänge, deren
Aufgabe es ist, die Energieimpulse externer Sensoren zu
zählen bzw. den logischen Zustand des Eingangs zu erfassen.
Bei den mit den digitalen Eingängen des Geräts verknüpften
Kontakten muss es sich um potentialfreie Trockenkontakte
handeln.

3.3.1.- Impulszählfunktion

Die elektronischen Zähler verfügen über einen Impulsausgang
proportional zur registrierten Energie. Mit seinen Eingängen
ist der EDS-3G ein Zentralgerät mit 8 digitalen Eingängen
(Anschluss mit Optokoppler) für die Ablesung der Impulse
elektrischer Strom-, Wasser-, Gaszähler usw. Der Wert dieser
Impulse ist mit 8 Speicherregistern verknüpft, die in einem
nicht flüchtigen Speicher gespeichert werden.

Jedes Register hat 32 Bits (4 Byte), weshalb bis zu max.
4.294.967.295 Impulse gezählt werden können. Sobald ein
Speicherregister diesen Wert erreicht, wird der Zähler auf Null
gesetzt.

Die Mindestdauer für den Impuls oder die Zustandsänderung
des digitalen Eingangs muss 50 ms sein. Der Mindestabstand
zwischen zwei Impulsen muss auch mindestens 50 ms
betragen. Dies entspricht einer max. Abtastfrequenz von 10
Hz.

Über den Webserver und seinen internen Speicher kann der
Benutzer Grafiken und Tabellen der erhaltenen Impulse aus
einem bestimmten Zeitraum je nach Tabelle und Grafik
aufrufen.

3.3.2.- Funktion logischer Zustand des Eingangs (0/1)

Die 8 verfügbaren Eingänge des Gerätes sind potentialfrei
und verfügen über eine Funktion zur Erfassung des logischen
Zustands des Eingangs. Das bedeutet, dass, wenn man eine
Brücke zwischen dem geteilten Leiter und einem der digitalen
Eingänge anbringt, das Gerät den geschlossenen Eingang
erkennt und diesen Zustand über beide Datenserver anzeigt.

3.4.- Digitale Ausgänge

Das Gerät verfügt über 6 digitale Ausgänge über Relais. Über
die Datenserver kann der Benutzer ferngesteuerte Aktionen
an dem Ausgang/den Ausgängen vornehmen (öffnen,
schließen oder einen Impuls erzeugen).

Diese Aktionen können manuell oder durch eine
Programmierung im Ereignisbereich des Gerätes erfolgen
(siehe Handbuch PowerStudio Scada).

3.5.- Bus-Erweiterung RS-485

Das Gerät verfügt über einen Datenbus RS-485, womit die
Kommunikation mit externen Peripheriegeräten ermöglicht
wird, wobei sich das Gerät wie ein Daten-Master verhält und
die registrierten Daten in seinem zyklischen Speicher mit 200
MB speichert.

Mit diesem Speicher und dem Webzugang kann der Benutzer
die Daten der am Bus angeschlossenen Geräte in Echtzeit
anzeigen, wobei Grafiken und Tabellen der vom Gerät
registrierten Parameter einfach und intuitiv dargestellt werden
können.

Außer der Verbindung mit den am Datenbus RS-485
angeschlossenen Geräten kann das Gerät (lokal oder

ferngesteuert) Verbindungen über die IP-Verbindung über
eine IP-Adresse oder DHCP-Namen herstellen.

Um der Konfiguration des Energieautomaten EDS-3G Geräte
hinzuzufügen, muss der Benutzer die Anwendung
PowerStudio oder PowerStudio Scada installiert haben, um
eine neue Konfiguration des Gerätes exportieren und neue
Analysegeräte oder Slaves, die am Gerät angeschlossen
sind, hinzufügen zu können.

EDS-3G ermöglicht die Konfiguration von bis zu 5 Slave-
Geräten, die sich in seinem Netzwerk befinden.

3.6.- Zusatzfunktionen PS/PSS

Für die Konfiguration der restlichen Funktionen des Systems
das Handbuch PowerStudio / Scada Editor lesen. Dort erhält
der Benutzer die folgenden Informationen:

-

Import oder Export der Konfiguration des EDS-3G-Systems

-

Konfiguration neuer Geräte bzw. Slave-Geräte

-

Diskriminatoren / Tarifkalender

-

Berechnete Variablen

-

Ereignisse und Alarme des Systems

-

Konfiguration der Authentifizierung

-

Sicherheit des Web-Systems

-

usw.

Ohne das Tool Editor PowerStudio kann die Messanwendung
nicht konfiguriert werden und es können dem EDS-3G-Gerät
keine neuen Funktionen hinzugefügt werden. Daher muss der
Benutzer diese Software installieren, damit er den
Anzeigeserver vollständig konfigurieren und die
Anzeigevorgaben, angeschlossenen Geräte, Alarme usw.
verändern kann.

4.-

XML-Anforderungen

Der

EDS-3G

ist nicht nur eine ausgezeichnete

Energieeffizienz-Steuereinheit für lokale Netzwerke und
Mehrpunktnetzwerke sondern verfügt standardmäßig über
einen XML-Anforderungsserver, wodurch er leicht und intuitiv
in ein SCADA bzw. ferngesteuertes Überwachungssystem
integriert werden kann. Über seine IP-Adresse verarbeitet das
Gerät GET- und PUT-Anforderungen und kann damit
verschiedene Funktionen über das Gerät ausführen.

4.1.- Variablentypen

Dem Gerät ist eine Liste der verfügbaren Variablen, je nach
den Merkmalen des jeweiligen Gerätes, beigefügt. Die
Grundcodierung besteht aus dem Gerätenamen und den
durch einen Punkt getrennten Variablen:

-

name.variable

Somit weiß die Software, um welche Variable es sich handelt
und von welchem Gerät der Wert für diese Variable
angefordert werden muss.

In Fällen, wo eine inkrementale Variable diskriminiert wird
(Energie, Impulszähler oder ähnlich), werden der
Grundcodierung die Informationen über den parametrierten
Diskriminator hinzugefügt:

-

name_diskriminator@Typ_Stunde:variable

Die diskriminierbaren Variablen werden mit einem Sternchen
in der Liste angezeigt

4.2.- Liste der EDS-3G-Variablen

Wenn Slave-Geräte angeschlossen sind, werden die an den
EDS-3G gesendeten Datensätze ebenso durch Name und
Variable identifiziert, wie dies in Abschnitt 4.1.- gezeigt wird.

Die folgende Tabelle enthält die Definition der im EDS-3G
verfügbaren Variablen.

Digitale Eingänge

XML -

Zustandswert

XML - Zählerwert

Digitaler Eingang 1

DI1

C1

Digitaler Eingang 2

DI2

C2

Digitaler Eingang 3

DI3

C3

Digitaler Eingang 4

DI4

C4

Digitaler Eingang 5

DI5

C5

Digitaler Eingang 6

DI6

C6

Digitaler Eingang 7

DI7

C7

Digitaler Eingang 8

DI8

C8

Zustand Digitale

Ausgänge

XML - Ausgang

erzwingen

Öffnen / Schließen

erzwingen

Digitaler Ausgang 1

DO1

0 / 1

Digitaler Ausgang 2

DO2

0 / 1

Digitaler Ausgang 3

DO3

0 / 1

Digitaler Ausgang 4

DO4

0 / 1

Digitaler Ausgang 5

DO5

0 / 1

Digitaler Ausgang 6

DO6

0 / 1

Ausgangsimpulse

erzwingen

XML - Impuls

Impuls erzwingen

Digitaler Ausgang 1

DOP1

≠ 0

Digitaler Ausgang 2

DOP2

≠ 0

Digitaler Ausgang 3

DOP3

≠ 0

Digitaler Ausgang 3

DOP4

≠ 0

Digitaler Ausgang 5

DOP5

≠ 0

Digitaler Ausgang 6

DOP6

≠ 0

Datum und Uhrzeit

XML - Wert

Werte

Datum und Uhrzeit

VDTTM

Letzte Server-Kommunikation

Zustand des Gerätes

XML - Impuls

Werte

Zustand des Gerätes

STATUS

1

Kommunikation OK

4

Nicht initialisiert

18

Falscher Port

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