Inline, Konventionell geschichtet, Gerüstgestaltungskriterien – Ivoclar Vivadent IPS InLine System Benutzerhandbuch

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InLine

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– konventionell geschichtet

IPS

Gerüstgestaltungskriterien

Die Gerüstgestaltung ist der Schlüssel zum Erfolg für langlebige Metallkeramik-Restaurationen. Je mehr Aufmerksamkeit der
Gerüstgestaltung geschenkt wird, desto besser sind Endresultate und der klinische Erfolg.

1. Funktionelle abstützung der verblendkeramik

Das Gerüst gibt die verkleinerte Zahnform wieder. Das Gerüst sollte Höcker- und Schneidekanten-unterstützend modelliert
werden, so dass im Höcker-Fissurenbereich eine nahezu gleichmässige Schichtstärke der Verblendkeramik erreicht wird. So
werden die auftretenden Kräfte bei kaufunktionellen Belastungen auf das Gerüst und nicht auf die Verblendkeramik übertra-
gen. Darum darf das Gerüst keine Ecken und Kanten aufweisen (siehe Grafik), damit es bei den auftretenden Kaubelastun-
gen zu keinen Spannungsspitzen kommt, die Abplatzungen und Sprünge verursachen können. Diese Ecken und Kanten soll-
ten bereits in Wachs und nicht erst in Metall abgerundet werden. Die Wandstärke des Metallgerüstes für Einzelzahnkronen
darf 0,3 mm und für Brückenpfeiler 0,5 mm nach dem Ausarbeiten nicht unterschreiten (siehe Grafik). Weitere Informationen
entnehmen Sie der entsprechenden Verarbeitungsanleitung der jeweiligen Legierung.

Frontzahnkronen

falsch

richtig

falsch

richtig

falsch

richtig

Prämolarenkronen

Molarenkronen

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