2 delay, 3 modulationseffekte, 2 delay — 51 – PreSonus AudioBox USB Benutzerhandbuch

Seite 55: 3 modulationseffekte — 51

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5.4.2 Delay

Ein Delay erzeugt einen Echo-Effekt, der bei Bedarf sehr komplex und rhythmisch
anspruchsvoll programmiert werden kann. Der Effekt verzögert das eingehende
Signal.

Delay Time. Mit “Delay Time” stellen Sie die Verzögerung zwischen dem Original-
und dem Effektsignal ein. Der wohl anspruchsloseste Delay-Effekt erzeugt nur eine
Wiederholung. Bei einer Verzögerungszeit zwischen 30~100ms entsteht ein “Slap-
Back Echo”, das in Karaoke-Kreisen gräuslig beliebt ist. Verzögerungszeiten, die nicht
als separates Echosignal wahrgenommen werden, können zum “Anfetten” eines
Signals benutzt werden. Bei einem Delay-Effekt kann man außerdem dafür sorgen,
dass die Wiederholungen zum Song-Tempo synchron laufen.

Feedback. Mit “Feedback” kann man die Anzahl der Wiederholungen einstellen. Je
größer dieser Wert, desto häufiger wird das Signal wiederholt.

5.4.3 Modulationseffekte

Chorus

Ein Chorus-Effekt erzeugt den Eindruck, dass das bearbeitete Signal von mehreren
Stimmen/Instrumenten unisono gesungen/gespielt wird. Das wird durch mehrere
Signalkopien erzielt, die leicht verzögert und periodisch verstimmt werden und so
einen volleren Sound erzeugen.

LFO Speed“ und “Width“: Die Signalkopien werden mit Hilfe eines LFOs verzögert.
Bei bestimmten Chorus-Effekten kann man die Geschwindigkeit und Breite der Wel-
lenform wählen, die für die Signalverzögerungen verwendet wird.

Depth: Hiermit bestimmen Sie, wie stark sich die Verzögerungszeit im Laufe der Zeit
ändert. Die Variation der Verzögerungszeit führt zu leichten Frequenzmodulationen.

Phaser

Ein Phaser (oder Phase Shifter) erzeugt eine Kopie des eingehenden Signals und
verschiebt sie im Vergleich zum Originalsignal. Das führt zu breitbandigen Phasen-
verschiebungen im Bereich 0°~360°. Das versetzte Signal wird dem Originalsignal
beigemischt und erzeugt –auf Grund der Phasenverschiebungen– jenes typische
Pulsieren.

Flanger

Auch ein Flanger beruht auf einem Phasenversatz. Bei diesem Effekt wird das Ein-
gangssignal an zwei interne Linien angelegt, von denen eine fortwährend anders
verzögert und mit dem Originalsignal gemischt wird. Dabei entsteht dann eine Art
Düsenjägereffekt. Ursprünglich wurde dieser Effekt mit zwei synchron laufenden
Tonbandgeräten erzeugt, die das gleiche Audiomaterial abspielten. Bei einem Gerät
bremste man die Bandspule mit einem Finger leicht ab – und das erzeugte den
beliebten Phasenversatz.

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