Zu 3 technische daten, Zu 5 installation – Elmo Rietschle L-BV5 Supplementary instructions Benutzerhandbuch
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zu 3 Technische Daten
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zu 3 Technische Daten
zu 3.3 Einsatzbedingungen Normalbetrieb
Temperaturen
Temperatur der Betriebsflüssigkeit
[°C]
[°F]
max. +65
max. +149
min. +5
min. +41
Nennwert:
+15 +59
Drücke
Minimaler Ansaugdruck des Gases
Wenn durch Eintritt von Umgebungsluft in das
Aggregat ein explosionsfähiges Gasgemisch
entstehen würde, ist die Verwendung von Pro-
zessgas für den Kavitationsschutz sicherzustel-
len.
Wenn der Ansaugdruck (p
1 min
) des Aggregats
nicht um mindestens 50 mbar oberhalb des
Dampfdrucks der Betriebsflüssigkeit (p
Dampf
) liegt
(=> p
1 min
≤ p
Dampf
+ 50 mbar) sowie bei Änderun-
gen der Betriebsbedingungen (Medien, Tempera-
turen) ist Rücksprache mit dem Hersteller erfor-
derlich.
zu 5 Installation
zu 5.1 Aggregat aufstellen
Aufstellbedingungen:
Die Schutzart des Antriebsmotors muss den An-
forderungen der Umgebungsatmosphäre gemäß
Richtlinie 94/9/EG entsprechen.
Die zur Komplettierung der Anlage vorgesehenen
Ausrüstungs- und Bauteile müssen ebenfalls den
Anforderungen der Gerätegruppe II, Kategorie 2
der Richtlinie 94/9/EG entsprechen.
Die zur Komplettierung der Anlage vorgesehenen
Ausrüstungs- und Bauteile müssen ebenfalls den
Anforderungen der Gerätegruppe II, Kategorie 2
der Richtlinie 94/9/EG entsprechen, sofern diese
eine eigene Zündquelle besitzen. Der elektrische
Ableitwiderstand jedes einzelnen Bau- bzw. An-
bauteils, sowie des Aggregats, muss im einge-
bautem Zustand < 10
6
Ohm betragen.
zu 5.2 Aggregat mechanisch anschließen
zu 5.2.1
Saugstutzen und Druckstutzen
anschließen
Um Überlastungen durch druckseitige Drosse-
lungen zu verhindern, muss eine Drucküberwa-
chung (G2, Fig. 1, Seite 6) nach dem Gasaus-
trittsflansch des Aggregats installiert werden. Bei
Überschreiten des in der Betriebsanleitung
610.44440.01.000 Kapitel 3.3, "Einsatzbedingun-
gen Normalbetrieb" angegebenen maximalen
Austrittsdrucks p
2 max
muss die Anlage abschal-
ten.
Bei Betrieb mit Kavitationsschutz muss die Lei-
tung eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit
aufweisen (Ableitwiderstand < 10
6
Ω).
Das Eindringen von Fremdkörpern in die Pumpe
muss vermieden werden.
Besteht die Gefahr, dass im Betrieb oder Still-
stand der Pumpe Fremdkörper eindringen könn-
ten, so sind geeignete Siebe anzubringen.
zu 5.2.3
Anlagenseitige Komponenten an-
schließen
Die einzubauenden Überwachungssysteme müs-
sen unabhängig voneinander funktionstüchtig
sein. Die Unabhängigkeit der Systeme muss
auch beim Einsatz von speicher-
programmierbaren Steuerungen erhalten bleiben.
Überwachung der kontinuierlichen Betriebs-
flüssigkeitszufuhr
Die Überwachung der kontinuierlichen Betriebs-
flüssigkeitszufuhr ist zwingend erforderlich. Die
Überwachung kann durch folgende alternativen
Maßnahmen sichergestellt werden:
a) Messung des Betriebsflüssigkeitsvolumen-
stroms (F1, Fig. 1, Seite 6) mit geeigneten
Sensor und Auswertegerät. Schaltbefehle
müssen direkt auf die Schalter wirken.
Beim Einsatz eines Volumenstrommessgerä-
tes, das blockieren kann, ist zusätzlich eine
Redundanzüberwachung vorzusehen.
Angaben über die Fehlersicherheit sowie Ka-
librier- und Wartungsintervalle sind der Be-
triebsanleitung des Überwachungsgerätes zu
entnehmen.
Abschaltbedingung:
Volumenstrom ≤ 50 % des Bemessungs-
Betriebsflüssigkeitsstroms
(siehe Betriebsanleitung 610.44440.01.000
Kapitel 3.3, "Einsatzbedingungen Normalbe-
trieb")