4 wiederanfahren, Wiederanfahren, Folgen (beispiele) – Richter MPB 25-25-115 Benutzerhandbuch

Seite 15: Baureihe mpb

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Baureihe MPB,

Blockbauweise

Seite 15

9240-001-de

Revision 11

TM 7903

Ausgabe 07/2010

6.4 Wiederanfahren

Beim Wiederanfahren der Pumpe ist darauf zu
achten,

dass

je

nach

Fortschritt

der

Außerbetriebnahme alle entsprechenden Schritte, wie
unter

Abschnitt 6.1

beschrieben, wiederholt werden.

6.5 Unzulässige Betriebsweisen

und deren Folgen (Beispiele)

Unzulässige Betriebsweisen, auch kurzzeitige,
können

schwerwiegende

Schäden

am

Aggregat nach sich ziehen.

Im Zusammenhang mit dem Explosionsschutz können
aus diesen unzulässigen Betriebsweisen potentielle
Zündquellen (Überhitzung, elektrostatische und indu-
zierte Aufladungen, mechanische und elektrische
Funken) resultieren, deren Entstehen nur durch Ein-
haltung der bestimmungsgemäßen Verwendung ver-
hindert werden kann.

Pumpe wird ohne Flüssigkeit in Betrieb ge-
nommen :

Die Gleitlagerung in der Pumpe kann zerstört wer-
den.
Durch Überhitzung können weitere Pumpenteile
zerstört werden.

Betrieb mit abgerissener Magnetkupplung :

Ist keine Wärmeabfuhr vorhanden, können Schä-
den am Pumpen- bzw. Antriebsrotor auftreten.

Saugleitung nicht bzw. nicht vollständig ge-
öffnet :

Pumpe kavitiert - Materialschäden an Pumpe und
Gleitlagerung
Pumpe erreicht nicht die erforderliche Förderhöhe
oder Fördermenge.
Pumpe kann durch Überhitzung zerstört werden.

Druckventil zu weit geöffnet :

Pumpe kann kavitieren. Besonders stark bei einer
entleerten Druckleitung.
Druckstoßgefahr.
Evtl. Beschädigung der Gleitlagerung.
Magnetkupplung reißt evtl. ab.
Motor wird evtl. überlastet.

Druckventil zu weit geschlossen :

Pumpe kann durch Überhitzung zerstört werden.
Axialschub zu groß.

Saugarmatur und Druckventil geschlossen :

Zerstörung durch schnelle Überhitzung und star-
ken Druckanstieg.

Regelung der Pumpe mit der Saugarmatur :

Kavitation - die Menge darf nur auf der Druckseite
reguliert werden.

Überschreitung des zulässigen Gasanteils :

Der Förderstrom kann abreißen.
Zum erneuten Fördern Pumpe abstellen und ent-
lüften.
Darauf achten, dass der Gasanteil wie bei der be-
stimmungsgemäßen Verwendung beschrieben,
nicht überschritten wird.

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