Flowserve 579 Mixerpac Benutzerhandbuch

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beiträgt, zu minimieren.

8.2 Die eingesetzte MIXERPAC ist drehrichtungsunabhängig.

8.3

!

Der Dichtungsraum ist vor der Inbetriebnahme der Maschine sorgfältig zu entlüften.

8.4 Zur statischen Druckprobe des Produktbehälters darf der im Rührwerksbehälter

anstehende Druck den Prüfdruck nicht überschreiten, siehe Punkt 1.1.

8.5 Zur Kontrolle der unveränderten Lage der Wellenhülse nach der Druckprobe des

Produktbehälters, eine Montagelasche einrasten lassen. Danach unbedingt die
Montagelasche entsprechend Punkt 6.8 wieder ausrasten.

8.6 Die Vorlageflüssigkeit sollte bevorzugt Öl sein und muss eine kinematische Viskosität

bei der Inbetriebnahme und dem Betreiben der Maschine zwischen 1 und 50 mm²/s
(cSt) aufweisen. Die Verwendung von Wasser und Leichtsiedern (z. B. Methanol)
als Vorlageflüssigkeit sind ebenfalls möglich. Bei der Verwendung von Leichtsiedern
als Vorlageflüssigkeit muss eine hart / weich - Werkstoffpaarung (z. B. Hartkohle -
Antimon / Siliziumkarbid) für die Gleitkörper gewählt werden.

!

Bei der Auswahl des Versorgungssystems muss die Viskosität des eingesetzten
Mediums berücksichtigt werden.

Damit die genannte Viskositätsgrenze nicht unterschritten wird, muss eine Zwangs-
umwälzung und / oder eine ausreichende Kühlung der Vorlageflüssigkeit erfolgen.

Damit die genannte Viskositätsgrenze nicht überschritten wird, muss die benö-
tigte Viskosität der Vorlageflüssigkeit durch externes Heizen herbeigeführt wer-
den, dies gilt besonders, wenn die Umwälzung der Vorlageflüssigkeit nur durch
Thermosiphonwirkung hervorgerufen wird.

!

Abweichungen in Bezug auf die Viskosität der Vorlageflüssigkeit führen zur
Schädigung von Dichtungsteilen und sind mit FLOWSERVE abzustimmen.

8.7 Um die Reibungswärme abzuführen und Ablagerungen im Bereich der Gleitflächen

zu vermeiden, muss eine ausreichende Zirkulation der Vorlageflüssigkeit (z. B. durch
Zwangsumwälzung) gewährleistet sein.

!

Die eingesetzte Vorlageflüssigkeit muss bei jeder Betriebstemperatur einen
genügend großen Abstand (20 K) zum Verdampfungspunkt einhalten. Ist
bei Betriebssituationen der Maschine, wie z. B. beim An- oder Abfahren, der
Abstand zum Verdampfungspunkt zu gering, muss eine Zwangsumwälzung und
/ oder eine ausreichende Kühlung der Vorlageflüssigkeit zur Verbesserung der
Wärmeabfuhr erfolgen.

Die Temperaturen an den Gehäuseoberflächen der MIXERPAC entsprechen

den Betriebstemperaturen des Produktes bzw. der Vorlageflüssikeit. Geeignete
Vorkehrungen gegen Berührung sind vorzusehen.

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