Aufbau und funktion – WIKA CPP1200-X Benutzerhandbuch

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WIKA Betriebsanleitung Typ CPP1200-X

D

14076968.01 12/2013 GB/D

4. Aufbau und Funktion

4.3.1 Spindelpumpe

Die Spindelpumpe ist an den Vorratsbehälter/Hochdruck-Zylinderblock geschraubt,

der am Basement befestigt ist. Die nachfolgende Skizze zeigt einen Schnitt durch die

Pumpe. Das über die Griffstücke (D) bedienbare Handrad (C) ist an der Gewindespin-

del (E) angebracht. Die Spindel (E) ist in einem Sinterlager gelagert (F).

Wird die Spindel gedreht, treibt sie einen nicht drehenden Druckkolben (H und K)

vorwärts, die Schubkraft wird durch ein Nadel-Axialkugellager (G) aufgenommen. Der

große Durchmesser des Kolbens (H) im Pumpenzylinder (J) dient zum Vorfüllen des

Drucksystems und erzeugt einen Vordruck auf bis zu etwa 140 bar (2.000 lb/in²). Der

kleine Durchmesser des Kolbens (K) im Hochdruck-Zylinderblock liefert die höheren

Testdrücke von bis zu 1.200 bar (16.000 lb/in²).

4.3.2 Vorratsbehälter

Ein Flüssigkeitsbehälter ist oben auf dem Hochdruck-Zylinderblock angebracht. Zur

Überwachung des Füllstands ist der Vorratsbehälter mit einen transparenten Deckel

ausgestattet. Über eine mit einem Stopfen verschlossene Öffnung in der Mitte des

Deckels kann der Behälter befüllt oder aufgefüllt werden (der Stopfen wird während des

Betriebs der Prüfpumpe entfernt). Der Vorratsbehälter enthält genügend Flüssigkeit (ca.

150 cm³) um den normalen Betrieb der Prüfpumpe beim Kalibrieren durchzuführen.

Verdrängungsvolumen des Niederdruckkolbens = 60 cm³

Verdrängungsvolumen des Hochdruckkolbens = 10 cm³

4.3.3 Stellventile

Oben auf dem Vorratsbehälter/Hochdruck-Zylinderblock sind zwei Stellventile

angebracht. Die Mechanismen der Stellventile sind in den Vorratsbehälter/Hochdruck-

Zylinderblock eingebaut und regeln den Durchfluss der Flüssigkeit durch die inneren

Bohrungen im Vorratsbehälter/Hochdruck-Zylinderblock. Das hintere Ventil wird mit

Ventil A bezeichnet und dient zur Ausgangsregelung des Hochdruckkolbens der

Spindelpumpe. Das vordere Ventil wird mit Ventil B bezeichnet und dient zur Regelung

des Durchflusses zu und vom Vorratsbehälter.

4.3.4 Anschlussblöcke

Die Versorgungsdruckleitungen von der Spindelpumpe sind mit zwei Druckanschlüssen

am Basement verbunden. Die Gewinde der Druckanschlüsse ragen aus der Abdeck-

platte des Basements hervor. An diese Gewindeanschlüsse können die mitgelieferten

Prüfanschlüsse angeschraubt werden; es ist auch möglich mittels Gewindeadaptern

die verschiedenen Größen von Messgeräteanschlüssen daran anzuschließen. In der

Abdeckung des Gerätes sind um die Gewindeanschlüsse der Anschlussblöcke Ölauf-

fangwannen angebracht, um auslaufendes Öl während des Anschließens und Entfer-

nens der Messgeräte vom Prüfanschluss aufzufangen.

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