KROHNE IFC 210 E-EEx DE Benutzerhandbuch

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Kap. 6.4 Teil C Spezielle Einsatzfälle, Funktionskontrollen, Service und Bestell-Nummern

IFC 210 E

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6.4

Pulsierender Durchfluss

Wichtige Hinweise, unbedingt beachten !

•

Die Hinweise und Bestimmungen und die elektrischen Daten in der EG-Baumuster-

prüfbescheinigung sind zu beachten.

•

Neben den Errichtungsbestimmungen für Starkstromanlagen (VDE 0100),
sind insbesondere die Bestimmungen in EN 60079-14 “Elektrische Anlagen in
explosionsgefährdeten Bereichen”
zu beachten.

•

Montage, Errichtung, Inbetriebnahme und Wartung dürfen ausschließlich durch im
”Explosionsschutz geschultes Personal” ausgeführt werden !



Einsatz
hinter Verdrängerpumpen (Kolben- oder Membranpumpen) ohne Pulsationsdämpfer

Bedienung der Messumformer für die neuen Einstellungen s. Kap. 4 und 5

Einstellungen ändern

•

Fkt. 3.2 Feldfrequenz (Magnetfeldfrequenz ändern)

−

Hubfrequenz weniger als 80 Hübe/min (bei max. Hub der Pumpe), Einstellung nicht ändern.

−

Hubfrequenz 80 – 200 Hübe/min (bei max. Hub der Pumpe), Einstellung auf ½ ändern,

nur sinnvoll bei IFS 5000 F (DN 2.5-100 /

1

/

10

”-4”)

und IFS 4000 F (DN 10, 15, 50-100 /

1

/

10

”, ½”, 2”-4”),

bei anderen Typen und Baugrößen bitte Rücksprache im Werk.

−

Bitte beachten: Bei Hubfrequenzen nahe dem Grenzwert von 80 Hüben/min

können zeitweise zusätzliche Messabweichungen von ca. ± 0,5% vom Messwert auftreten.

•

Fkt. 3.06 Applikation (Aussteuergrenze des A/D-Wandlers an die Applikation anpassen)
Einstellung auf „pulsierend“ ändern.

•

Fkt. 1.04 Anzeige (Anzeigedarstellung des Durchflusses ändern) Einstellung auf „Trend“
ändern, um die Anzeigeunruhe besser beurteilen zu können.

•

Fkt. 1.02 Zeitkonstante (Zeitkonstante ändern)

−

Einstellung auf „Alle“ und Zeit (t) in Sekunden einstellen.

1000

−

Empfehlung:

t [s] =

min. Hubzahl / Minute

−

Beispiel:

min. Hubzahl im Betrieb = 50 Hübe / Minute

1000

t [s] =

50 / min

= 20 s

Bei dieser Einstellung beträgt die Restwelligkeit der Anzeige ca. ±2%
vom Messwert. Eine Verdoppelung der Zeitkonstante reduziert die
Restwelligkeit der Anzeige um den Faktor 2.



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