5 optionen der linien, Optionen der linien – Satel VERSA 15 programming manual Benutzerhandbuch
Seite 40
38
Parametrierung
SATEL
13. S
CHARF
/U
NSCHARF
– die Linie steuert den Schaltzustand des Bereichs, dem er zugewiesen
ist. Eine Linienverletzung startet das Scharfschalten oder das Unscharfschalten (abhängig
vom aktuellen Zustand des Bereichs).
14. S
CHARFSCHALTUNG
– eine Verletzung der Linie startet das Scharfschalten des Bereichs,
dem die Linie zugeordnet ist.
15. U
NSCHARFSCHALTUNG
– eine Verletzung der Linie bewirkt die Unscharfschaltung des
Bereichs, dem die Linie zugeordnet ist.
16. A
USGANGSZEIT
E
NDE
– eine Linienverletzung unterbricht den Lauf der Ausgangszeit aus
dem Bereich.
17. T
ÜRSCHLOSSSENSOR
– die Linie endet den Lauf der Ausgangszeit aus dem Bereich und –
abhängig davon, ob die Option S
PERRT DIE
V
ERIFIKATION
eingeschaltet ist, oder nicht
- sperrt die Verifikation oder schaltet den Bereich, dem sie zugewiesen ist, unscharf.
Die Steuerungsweise (mit der Verletzung oder mit dem Ende der Linienverletzung)
bestimmt die Option B
EENDIGUNG DER
V
ERLETZUNG SPERRT
V
ERIFIKATION
oder B
EENDIGUNG
DER
V
ERLETZUNG
–
U
NSCHARFSCHALTET
.
18. V
ERZÖGERUNG ENTSPERREN
– eine Linienverletzung entsperrt die Verzögerung für die
Linien mit dem Reaktionstyp 2. I
NTERNE MIT
V
ERZÖGERUNG
im Bereich, dem die Linie
zugewiesen ist. Diese Linien werden während der E
NTSPERRUNGSZEIT DER
V
ERZÖGERUNG
als verzögerte Linien funktionieren. Nach dem Ablauf der Zeit, falls der Bereich nicht
unscharf geschaltet ist, funktionieren die verzögerten internen Linien wieder als
Sofortlinien. Wird für die Linie der Wert 0 für die E
NTSPERRUNGSZEIT DER
V
ERZÖGERUNG
und zugleich für den Bereich der Wert 0 für die E
INGANGSZEIT
einprogrammiert, dann hat
eine Linienverletzung keine Wirkung.
19. S
TÖRUNG
– eine Linienverletzung wird durch die Zentrale als eine Störung betrachtet.
Zusätzlich kann im Speicher der Zentrale ein Alarmereignis abgelegt werden (siehe:
Parameter E
REIGNIS
).
5.5 Optionen der Linien
Alarm nach Ausgangszeit – die Linie löst einen Alarm aus, wenn sie beim Ablauf der
Ausgangszeitverzögerung verletzt ist (bei ausgeschalteter Option wird Alarm nur im Falle
einer Änderung vom normalen Status auf „Verletzung im scharfen Zustand” ausgelöst).
Zwangspriorität – die Scharfschaltung ist unmöglich, wenn die Linie verletzt ist.
Benutzer sperrt nicht – der Benutzer kann die Linie mit Hilfe der Funktionen aus dem
Untermenü L
INIENSPERRUNGEN
nicht sperren (die Beschränkung gilt nicht für den Service).
Aktiv in Scharf - Nacht – Linie scharf geschaltet, wenn der Nachtschaltmodus aktiviert ist.
Aktiv in Scharf - Tag – Linie scharf geschaltet, wenn der Tagschaltmodus aktiviert ist.
Kein Alarm nach Einspeisung – Linie bleibt 120 Sek. lang nach Einschaltung der
Stromversorgung gesperrt (dies vorbeugt der Auslösung von falschen Alarmen
z.B. während der Inbetriebnahme der Zentrale).
Warnung bei Teilscharfschalten – die Option bezieht sich auf die Linien, die scharf
geschaltet sind, wenn im Bereich der Tag- oder Nachtschaltmodus aktiviert ist. Eine
Linienverletzung löst nicht sofort den Einbruchalarm aus, sondern einen Warnalarm, der
nicht übermittelt wird. Der Alarm kann am Bedienteil, Modul zur Steuerung der Bereiche
oder an der Linie mit der Funktion 2. I
NNENSIGNALGEBER
signalisiert werden.
Der Warnalarm wird im Teilscharfmodus durch die V
ORWARNZEIT
signalisiert (siehe: Kapitel
B
EREICHSPARAMETER
). Wird vor dem Ablauf der Zeit der Beriech nicht unscharf geschaltet,
dann löst die Linie einen Einbruchalarm aus.
Achtung: Der Warnalarm im Teilscharfmodus funktioniert unabhängig von der globalen
Option W
ARNALARM
, die sich auf Verzögerung lauter Signalisierung und
Aufschaltung im Falle der Fehler beim Betreten des bewachten Objektes bezieht.