Seite 58 – HEIDENHAIN iTNC 530 (340 49x-04) Touch Probe Cycles Benutzerhandbuch

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58

3 Tastsystem-Zyklen zur automatischen Werkstück-Kontrolle

3.1 W

e

rk

stüc

k-Sc

hieflag

e

aut

o

matisc

h erf

a

ssen

GRUNDDREHUNG über eine Drehachse
kompensieren (Tastsystem-Zyklus 403, DIN/ISO:
G403)

Der Tastsystem-Zyklus 403 ermittelt durch Messung zweier Punkte,
die auf einer Gerade liegen müssen, eine Werkstück-Schieflage. Die
ermittelte Werkstück-Schieflage kompensiert die TNC durch Drehung
der A-, B- oder C-Achse. Das Werkstück darf dabei beliebig auf dem
Rundtisch aufgespannt sein.

Nachfolgend aufgeführte Kombinationen von Messachse (Zyklus-
Parameter Q272) und Ausgleichsachse (Zyklus-Parameter Q312) sind
erlaubt. Die Funktion Bearbeitungsebene schwenken:

1

Die TNC positioniert das Tastsystem mit Eilvorschub (Wert aus
MP6150 bzw. MP6361) und mit Positionierlogik (siehe
„Tastsystem-Zyklen abarbeiten” auf Seite 26) zum
programmierten Antastpunkt

1

. Die TNC versetzt dabei das

Tastsystem um den Sicherheits-Abstand entgegen der
festgelegten Verfahrrichtung

2

Anschließend fährt das Tastsystem auf die eingegebene
Messhöhe und führt den ersten Antast-Vorgang mit Antast-
Vorschub (MP6120 bzw. MP6360) durch

3

Anschließend fährt das Tastsystem zum nächsten Antastpunkt

2

und führt den zweiten Antast-Vorgang durch

X

Y

1

2

Aktive TS-Achse

Messachse

Ausgleichsachse

Z

X (Q272=1)

C (Q312=6)

Z

Y (Q272=2)

C (Q312=6)

Z

Z (Q272=3)

B (Q312=5) oder A
(Q312=4)

Y

Z (Q272=1)

B (Q312=5)

Y

X (Q272=2)

C (Q312=5)

Y

Y (Q272=3)

C (Q312=6) oder A
(Q312=4)

X

Y (Q272=1)

A (Q312=4)

X

Z (Q272=2)

A (Q312=4)

X

X (Q272=3)

B (Q312=5) oder C
(Q312=6)

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