Ca-64 – Satel ACU-100 Benutzerhandbuch
Seite 33
ACU-100
SATEL
31
Funkbasismodul kann von 1 bis 6 Adressen auf dem Erweiterungsmodulbus belegen. Dies
sollte beim Entwerfen des Systems berücksichtigt werden und aus diesem Grund sollte die
entsprechende Anzahl von freien Adressen für das Funkbasismodul übrig gelassen werden.
Wenn es sich nach der Hinzufügung der neuen Funkkomponenten an das Funkbasismodul
erwiest, dass weitere Adressen gebraucht sind, und sie werden von anderen Komponenten
belegt, dann wird es unmöglich die Erweiterungsmodule zu identifizieren. Dann wird es
notwendig die Adressen der an den ersten Erweiterungsmodulbus angeschlossenen
Komponenten zu ändern.
ACU-100
INTEGRA / INTEGRA Plus
Linien
Ausgänge
Z.
Liste der Module
Nr.
Modul
Nr.
Modul
1
Signalgeber ASP-105
8
17 Signalgeber ASP-105
17 Signalgeber ASP-105
2
^
18 Signalgeber ASP-105
18 Signalgeber ASP-105
3
Melder APD-100
19 Melder APD-100
19 nicht genutzt / nicht zugänglich
4
Melder APD-100
20 Melder APD-100
20 nicht genutzt / nicht zugänglich
5
Melder AMD-100
21 Melder AMD-100
21 nicht genutzt / nicht zugänglich
6
Melder AMD-100
22 Melder AMD-100
22 nicht genutzt / nicht zugänglich
7
Melder AMD-101
23 Melder AMD-101
23 nicht genutzt / nicht zugänglich
8
^
24 Melder AMD-101
24 nicht genutzt / nicht zugänglich
Tabelle 8. Beispiel einer richtigen Registrierung der Funkkomponenten. Es wurden von dem
System 8 Linien und 8 Ausgänge und eine Adresse für 8 Komponenten reserviert.
Das Funkbasismodul mit der Adresse 0 ist an den ersten Erweiterungsbus angeschlossen.
Die Linien im System, denen die Funkkomponenten zugewiesen sind, können Sie
programmieren als:
− NC, NO oder EOL – je nach Typ des Moduls wird die Linie eine Verletzung des Melders,
Störung der Stromversorgung usw. melden.
− 2EOL/NC oder 2EOL/NO – je nach Typ des Moduls meldet die Linie eine Verletzung des
Melders, Störung der Stromversorgung usw., zusätzlich auch die Sabotage.
Das Umschalten der Funkmelder vom passiven in den aktiven Zustand erfolgt zusammen mit
der Scharfschaltung im Bereich, zu dem die Linie mit dem Funkmelder gehört. Nach der
Unscharfschaltung befinden sich die Melder wieder im passiven Zustand. Es betrifft nicht die
24h Linien. Die Funkmelder, die den Linien zugeordnet sind, sind immer im aktiven Zustand.
Außerdem kann für jeden Funkmelder die Option I
MMER AKTIV
eingeschaltet werden.
Es soll nicht die umgekehrte Polarität für Ausgänge des Alarmsystems, denen
Funkkomponenten zugeordnet sind, programmiert werden, weil die
Funkkomponenten umgekehrt funktionieren werden (der inaktive Ausgang wird
einschalten, und der aktive Ausgang wird ausschalten).
10.2 E
RWEITERUNGSMODUL DER ADRESSIERBAREN
L
INIEN
[CA-64]
An den DIP-Schaltern sind der entsprechende Betriebsmodus, die Adresse und die
Programmierweise des Funkmoduls ACU-100 einzustellen.
Die Verbindung mit der Zentrale erfolgt über den Kommunikationsbus. Auf diesem Weg
werden Informationen über Verletzungen der Melder und Sabotagen der drahtlosen
Komponenten übertragen. Die Steuerung der Melder (Umschaltung in den aktiven/passiven
Zustand), der Signalgeber (Auslösung der Signalisierung), des Steuerungsmoduls 230 V AC
(Schließen/Öffnen des Stromkreises) usw. erfolgt über die Steuerungseingänge des
Funkbasismoduls. An die Steuerungseingänge sollten die entsprechend programmierten
Ausgänge der Alarmzentrale angeschlossen werden.